Ratgeber
Keine Produktseite, sondern die Antwort auf die Frage, die uns Hallenbetreiber vor dem ersten Termin stellen: Was passiert eigentlich, wenn ein Roboter meine Halle reinigt — und was habe ich damit zu tun?

Um 22:30 Uhr fährt der letzte Stapler ab. Um 22:45 Uhr verlässt der Roboter seine Station, weil sein Zeitplan es so vorsieht. Er kennt die Halle: Beim ersten Besuch wurde sie einmal komplett abgefahren und als Karte gespeichert, mit Regalen, Toren, Ladezonen und den Flächen, die er nicht befahren soll. Danach fährt er Bahn für Bahn, Gang für Gang, immer nach demselben Muster. Wenn ein Wagen im Weg steht, umfährt er ihn und merkt sich die Stelle. Wenn eine Palette einen Gang komplett sperrt, lässt er den Gang aus und protokolliert das. Gegen 4 Uhr ist er fertig, fährt zurück zur Station und lädt. Morgens um 6 liegt das Protokoll auf dem Handy des Betreibers: gereinigte Fläche, ausgelassene Zonen, Laufzeit, Störungen. Jeden Wartungsbesuch quittiert unser Techniker per NFC-Chip am Gerät; dieser Beleg steht neben den Laufprotokollen in Ihrer Übersicht.
Ein Reinigungsroboter für Hallen ist kein Haushaltsgerät. Er hat 3D-Sensoren nach vorn und zur Seite, erkennt Menschen und Fahrzeuge auf mehrere Meter und bremst, bevor es eng wird. Trotzdem lassen wir ihn bevorzugt nachts oder in verkehrsarmen Zonen fahren: nicht, weil es gefährlich wäre, sondern weil er dann schneller fertig ist und niemand ihm ausweichen muss. In Hallen mit Dreischichtbetrieb legen wir gemeinsam Zonen und Zeiten fest, in denen er fährt; die übrigen Bereiche bleiben gesperrt. Der Roboter trägt Warnlicht, er ist nie leise und nie unsichtbar.
Palettenabrieb, Kartonstaub, Folienreste und Sand von den Toren sind trockener Schmutz. Dafür fährt ein Kehrsaugroboter: Er arbeitet ohne Wasser, hinterlässt keine nasse Spur und ist auch bei Frost in offenen Hallen einsetzbar. Reifenspuren, Ölfilm, Getränkereste oder Lebensmittelrückstände brauchen Nassreinigung mit einem Scheuersaugroboter, der Wasser aufbringt, bürstet und in einem Zug wieder absaugt. Viele Hallen brauchen beides. Dann fahren zwei Geräte, oder ein Kombigerät erledigt beides in einer Fahrt. Welches Gerät in Ihre Halle kommt, entscheidet nach der Besichtigung der Boden, nicht der Katalog.
Fast nichts. Wir stellen das Gerät, richten die Karte ein, legen die Zeitpläne fest und tauschen Bürsten, Sauglippen und Filter, bevor sie durch sind. Bei einer Störung meldet sich der Roboter selbst; Reparatur zuerst, im äußersten Notfall steht ein Ersatzgerät bei Ihnen. Nach einem Regalumbau fahren wir die Halle neu ab. Was wir von Ihnen brauchen: eine Steckdose für die Station, einen Wasseranschluss bei Nassreinigung, eine kurze tägliche Sichtkontrolle des Geräts (wenige Minuten) und einmal im Monat einen Blick ins Protokoll, damit Sie wissen, wofür Sie bezahlen.
Sie zahlen einen festen Monatsbetrag für eine saubere Halle, keine Maschine. Wir rechnen ihn gegen das, was Ihre Hallenreinigung heute kostet: Stundensätze, Nachtzuschläge, Ausfalltage, die Zeit, die Ihr Staplerfahrer mit dem Besen verbringt. In den meisten Hallen liegt der Festpreis 30 bis 50 Prozent unter diesen Kosten. Er ist über 48 Monate fest und enthält alles: Gerät, Wartung, Verschleiß, Störungsdienst. Wie sich das bei Ihnen rechnet, zeigt die Beispielrechnung auf der Kostenseite. Vor der Entscheidung fahren wir eine Demorunde in Ihrer eigenen Halle, nicht in einer Musterhalle irgendwo anders — nur so sehen Sie, wie sich die Ersparnis bei Ihrem Boden und Ihrem Schmutz tatsächlich einstellt. Die 48 Monate feste Laufzeit geben Ihnen Planungssicherheit: Sie kennen Ihren Preis für die gesamte Laufzeit.
Ehrlich ist besser als enttäuscht. Ein Roboter reinigt Böden, keine Regale, keine Maschinen, keine Sanitärräume. Er fährt keine Treppen und keine Rampen über 8 Prozent Steigung. Schotter, Kies und loser Bauschutt sind nichts für ihn. Und er braucht ein Zeitfenster: Eine Halle, in der 24 Stunden lang jeder Gang befahren wird, bekommt er nicht sauber. Ob Ihre Halle passt, sehen wir bei der Besichtigung, und wir sagen es Ihnen auch, wenn sie nicht passt. Diese Grenzen nennen wir nicht, um Sie abzuschrecken, sondern damit Sie nicht auf eine Lösung warten, die für Ihre Halle nicht passt. Ist ein Teil Ihrer Fläche ungeeignet, sagen wir, welcher Teil es ist und warum — anstatt ihn stillschweigend aus der Flächenberechnung zu streichen.
Sie schildern uns Halle, Fläche und Schmutz in einer Minute. Marcel Avalos kommt zur Besichtigung, misst die Fläche, schaut auf Boden und Verkehr. Sie bekommen ein Angebot mit Ihrer Zahl, gerechnet gegen Ihre heutigen Kosten. Vor der Entscheidung fährt der Roboter eine Demorunde in Ihrer Halle. Dann richten wir ein, und ab der ersten Nacht läuft es. Bezahlt wird erst, wenn es läuft.
Je nach Gerät und Schmutz drei bis sechs Stunden für die befahrbare Fläche. Regale, Blocklager und gesperrte Zonen werden abgezogen. Bei einem Zeitfenster von acht Nachtstunden ist das in fast allen Hallen dieser Größe zu schaffen.
Ja, er ist dafür ausgelegt und erkennt Fahrzeuge und Menschen. Wir bevorzugen trotzdem Nachtfahrten oder verkehrsarme Zonen, weil er dann schneller fertig ist und niemand ausweichen muss.
Er meldet die Störung selbst. Kleine Hindernisse umfährt er, bei echten Störungen kümmern wir uns: Reparatur zuerst, im äußersten Notfall steht ein Ersatzgerät bei Ihnen. Sie müssen kaum etwas tun.
Nein. Sie kaufen kein Gerät, sondern eine saubere Halle zum festen Monatsbetrag. Gerät, Wartung, Verschleiß und Störungsdienst sind enthalten.
Einen festen Monatsbetrag, gerechnet gegen Ihre heutigen Reinigungskosten. In den meisten Hallen liegt er 30 bis 50 Prozent darunter. Die Zahl für Ihre Halle gibt es nach der Besichtigung.
Nein, nur Böden. Regale, Maschinen, Sanitär- und Sozialräume bleiben bei Ihrer bisherigen Reinigung.
Stellen Sie es sich kurz vor
Sagen Sie uns in einer Minute, worum es geht